Völkerballturnier Mollis - sei dabei

 

Am 16. Mai 2026 findet in der Sportanlage Buchholz in Glarus das allererste Völkerballturnier im Glarnerland statt – organisiert von den turnenden Vereinen Mollis

 

Dieses Turnier richtet sich an alle Sportbegeisterten ab der 3. Oberstufe und bietet Spiel, Spass und Teamgeist pur. Zeigt euer Können, erlebe schnelle Spielzüge, clevere Teamstrategie und vor allem jede Menge Freude an Bewegung und Gemeinschaft. Für das leibliche Wohl ist gesorgt – eine Festwirtschaft steht vor Ort zur Verfügung.

 

Eidgenössisches Turnfest Lausanne 2025

 

Mit 21 Turnerinnen und 25 Turnern reisten wir am Freitag, 20. Juni, ans Eidgenössische Turnfest nach Lausanne – für einige das erste Turnfest, für viele das erste Eidgenössische, für Theo bereits das siebte. Der Kontrast zu Wichtrach konnte kaum grösser sein: Über 65'000 Teilnehmende verwandelten Lausanne in eine einzige, gigantische Turnfest-Arena.

Kein Wunder also, dass unser hochgeehrter Fähnrich – bereits seit Mittwoch vor Ort – uns anfangs auf dem falschen Gleis abholen wollte. Doch zum Zeltplatz fand er dann den richtigen Weg. Leider war dieser bei unserer Ankunft bereits überfüllt – sehr zum Bedauern unseres Fahnenträgers, der sein Zelt schon dort aufgeschlagen hatte. Der neue Platz in Vidy direkt am See entschädigte uns aber voll und ganz: näher zu den Wettkampfanlagen, schöner gelegen – ein Glücksfall. 

Nach einem entspannten Abend am Wasser war am Samstag bereits um 6 Uhr Tagwache – der Wettkampfstart um 8:24 Uhr liess keine Zeit für Trödeleien. Unser Ziel: 25 Punkte. Doch bereits der Auftakt im Weitsprung war ein Dämpfer. Zwar zeigte Silas mit 5.60 m und der Note 9.0 eine starke Leistung – doch ein Nuller von Max M. (Name geändert, jedoch der Redaktion bekannt) in allen drei Versuchen zog das Gesamtergebnis auf enttäuschende 7.21 runter. 

Im Steinheben lief’s deutlich besser: Die Männer zeigten mit dem leichten Stein eine fehlerfreie Darbietung (Note 9.0), und Peter sicherte mit dem schweren Stein sogar die Maximalnote 10.0. Die Frauen übertrafen mit 17 (!) zusätzlichen Hebungen die Erwartungen – nächstes Jahr soll auch hier mit dem schweren Stein angegriffen werden. Nach einem kleinen Abzug resultierte eine dennoch starke 8.93. 

Ohne Pause ging’s weiter zur Pendelstafette in Chavannes – und mit 18 Startenden sprinteten wir zu einer ernüchternden 7.83. Ohne Wechselfehler – aber deutlich unter dem Erwarteten. 

Zum Abschluss des Vereinswettkampfs standen der 800er, Fachtest Allround und die Gymnastik auf dem Programm. Auf der hartbewerteten Bahn liefen unsere sechs Turner zu einer soliden 7.75 – Kilian war der Schnellste in 2:18.95, die restlichen Zeiten lagen dicht beisammen: ein echter Teameffort! Der Fachtest schrieb zwei Geschichten: Eine Gruppe brillierte mit 9.63 und 9.54, andere hatten Mühe mit der ersten Aufgabe. Mit der Endnote 8.45 sind wir zufrieden und wissen: Da geht noch mehr!

Unsere verlässlichste Disziplin war die Gymnastik. Sechs Turnerinnen präsentierten eine eindrucksvolle Darbietung und wurden mit einer starken 9.19 belohnt – Bravo! Mit einer Endnote von 24.53 erreichten wir unser bestes Resultat seit Aarau 2019. Trotz Nuller im Weitsprung: Wir sind zufrieden – und schauen optimistisch nach vorn. 

Neben dem dreiteiligen Vereinswettkampf starteten wir noch in zwei einteiligen Disziplinen. Die ü35-Fachtest-Gruppe der Turnerinnen erreichte mit der Note 9.36 den hervorragenden 9. Rang. Den krönenden Abschluss bildete unsere grosse Gymnastik-Riege. Nur dank eines spontanen 30-Minuten-Marsches schafften es unsere Fans rechtzeitig, um lautstark mitzufiebern – die ÖV-Busse sind teilweise ausgefallen. Viviane verfolgte seit der Gründung der Gruppe ein Ziel: Die 9.0. Am eidgenössischen Turnfest wurde dieser Traum mit einer glanzvollen Vorstellung und der Note 9.08 Wirklichkeit. Mit dem sportlichen Teil abgeschlossen, konnten wir uns ganz dem Feiern widmen. Auch ein kurzes Hagelgewitter beim Apéro konnte der Stimmung nichts anhaben. Der halbstündige Marsch zur Festmeile gehörte bei diesem Grossanlass einfach dazu. 

Unser Wochenende endete mit einem besonderen Höhepunkt: Nach der Heimreise am Sonntag wurden wir in Näfels von einem begeisterten Empfangskomitee erwartet. Angeführt von der Musikgesellschaft Mollis marschierten wir über die Linth zur Mehrzweckhalle, wo uns eine kleine Festwirtschaft und eine herzliche Begrüssung erwarteten. Ein grosses Dankeschön geht an den Verkehrsverein Mollis – allen voran Marianne Nef – sowie an alle mitwirkenden Vereine: Frauen- und Männerriege, Samariter, Bauerngruppe, Skiclub, Feuerwehr-Ehrenmitglieder, Schützen, Musikgesellschaft und natürlich an alle Angehörigen, die mit uns gefeiert haben. 

Begleitet von musikalischen Klängen liessen wir diesen sonnigen Sonntag stimmungsvoll ausklingen – ein würdiger Abschluss für eine unvergessliche Turnfestsaison! 

Mittelländisches Turnfest Wichtrach 2025

Mit 20 Turnern – diesmal ohne Turnerinnen – machten wir uns am 31. Mai auf den Weg nach Wichtrach ans Mittelländische Turnfest. Mit rund 3'000 Teilnehmenden zählt dieses zu den kleineren Turnfesten – unser Ziel war trotzdem ambitioniert: Eine klare Steigerung gegenüber dem Verbandsturntag.

Um Punkt 14 Uhr ging’s los. Im ersten Wettkampfteil sprangen unsere Athleten im Weitsprung zu einer Note von 7.79, während die Steinheber sich ein respektables 8.40 erkämpften. In beiden Disziplinen blieb jedoch Luft nach oben – da ist definitiv noch mehr drin.

Im zweiten Wettkampfteil lieferten unsere Turner in der Pendelstafette eine solide Leistung ab – 8.79 Punkte, sicherlich auch dank der freundlichen Wiesenwertung. Der letzte Teil des Vereinswettkampfs führte uns zum 800-Meter-Lauf und zum Fachtest Allround. Wegen einiger Absenzen und Trainingsrückstand einzelner waren unsere Erwartungen eher gedämpft – vielleicht war genau deshalb eine Überraschung möglich? Leider blieb diese aus: Der 800er endete mit ernüchternden 6.74 Punkten, und auch der Fachtest blieb mit 7.71 unter unseren Möglichkeiten. So schlossen wir den dreiteiligen Wettkampf mit 24.28 Punkten ab – solide, aber das Ziel von 25 Punkten bleibt bestehen. In Lausanne wollen wir’s schaffen!

Nach dem sportlichen Teil gönnten wir uns verdient eine Abkühlung in der Aare, genossen einen heiteren Apéro und ein stimmungsvolles Fest. Doch ganz vorbei war’s noch nicht: Am Sonntag stand noch der Seilziehwettkampf an. Zugegeben – wir waren klare Aussenseiter. In Turnschuhen gegen Gegner mit Nocken- oder Bergschuhen hatten wir wenig entgegenzusetzen. Ein einziges Duell konnten wir für uns entscheiden. Statt Medaillen nahmen unsere acht Turner dafür blaue Flecken und Muskelkater mit – Souvenirs, die sogar unsere Jüngsten noch die ganze Woche begleiteten. 

Verbandsturntag 2025

Am 17. Mai 2025 reisten 51 Turnerinnen und Turner aus Mollis zum Verbandsturntag in Glarus – eine erste Hauptprobe in der laufenden Turnsaison. Pünktlich um 12 Uhr starteten wir in den Wettkampf. Das Steinheben gehört seit 2008 fest zu unserem Programm – und dieses Jahr konnten wir gleich dreifach erfreuen: In der Vergangenheit war es oft schwierig, überhaupt vier Heber zu stellen. Dieses Jahr egalisieren wir unseren Rekord: Acht Turner stehen auf dem Notenblatt. Und das ist noch nicht alles – sechs Turnerinnen ergänzten unser Team im Steinheben. Auch wenn Frauen in der Vergangenheit bereits in dieser Disziplin vertreten waren, war es das erste Mal seit längerer Zeit, dass die Aktivriege der Frauen wieder an den Start ging – und das gleich in bemerkenswerter Stärke. Mit insgesamt 14 Aktiven stellten wir die grösste Delegation im Steinheben – ein neuer Vereinsrekord.  Besonders erfreulich: Mit Lukas und Peter wagten sich erstmals mehrere Turner an den schweren Stein. Sie erzielten gemeinsam die beeindruckende Note 9.70. Die Gesamtwertung von 8.09 lässt uns optimistisch nach vorne blicken.

Weniger erfreulich verlief der Weitsprung. Auch hier traten wir mit einer grossen Gruppe an: acht Turner und vier Turnerinnen. Mit Durchschnittsweiten von 4.84 m bei den Männern und 3.73 m bei den Frauen sowie einer Gesamtnote von 7.30 ist aber noch Luft nach oben. In den verbleibenden Wochen vor dem Eidgenössischen gilt: Absprung üben! Weiter ging es mit der Pendelstafette. Mit 24 Teilnehmenden stellten wir die zweitgrösste Delegation. Trotz eines Wechselfehlers erreichten wir eine solide Note von 8.06 – auch hier wäre mit etwas Feinschliff noch mehr drin.

Anschliessend ging es auf die Wiese, wo unsere Fachtest-Allround-Gruppen ihr Können unter Beweis stellten. Auch in dieser Disziplin gehörten wir mit 18 Aktiven zu den grössten Teams. Mit einer Note von 8.13 erzielten wir das beste Ergebnis seit Corona. Dennoch bleiben gemischte Gefühle: In Aufgabe eins war der Trainingsrückstand einzelner deutlich spürbar. Hier steckt noch viel Potenzial für das Eidgenössische.

Unsere Gymnastikgruppe schreibt gleich zwei Geschichten: Die grosse Gruppe konnte sich gegenüber dem Munotcup deutlich auf 8.80 steigern. Die kleine Gruppe erreichte mit 9.11 zwar eine leicht tiefere Bewertung, lieferte aber dennoch eine starke Vorstellung. Der Ehrgeiz für Lausanne ist auf jeden Fall geweckt!

Zum traditionellen Höhepunkt jedes Verbandsturntags: dem 800-Meter-Lauf. Auch hier blieben wir unserem Motto treu – mit 6 Läuferinnen und 15 Läufern stellten wir erneut die zweitgrösste Delegation auf der roten Kunstbahn in Glarus. Unser Ziel, möglichst viele Teilnehmende zu mobilisieren, wurde erreicht. Die erzielte Note von 4.55 war zwar nicht überragend, aber zweitrangig. Wichtig war die gemeinsame Vorbereitung für Lausanne. Die Bestzeit lag bei 2:21,89 – mit Potenzial nach oben.

Eine gelungene Hauptprobe mit vielen positiven Aspekten und vielversprechendem Potenzial für das Eidgenössische. Die Stimmung in unserer Aktivriege ist motiviert und zuversichtlich. Wichtrach und Lausanne – wir kommen!

Turnfahrt 2025

Ein Wochenende voller Überraschungen, sportlicher Herausforderungen und einer 
ordentlichen Portion Hopfengenuss liegt hinter dem Turnverein Mollis. Die diesjährige Turnfahrt, deren Ziel bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis blieb, führte die fröhliche Meute auf eine unvergessliche Reise.

Der Startschuss fiel in Mollis, wo die Truppe mit Mietbussen eine kleine, aber feine 
Sehenswürdigkeit des Ortes besichtigte. Doch das war nur der Anfang! Nach einem kurzen, aber intensiven Lasertag-Fight, bei dem sich so mancher als echter Taktikfuchs entpuppte, ging es weiter nach Stammheim. Dort wartete das Highlight des Wochenendes: der Besuch bei "Hopfentropfen". 

Mit grossem Interesse und noch grösserem Durst ließ sich der Verein durch die Produktion des Bieres und die Hopfenkulturen führen. Die Begeisterung war spürbar, als die Teilnehmer mehr über die Kunst des Bierbrauens erfuhren und natürlich auch das ein oder andere Gläschen probieren durften. Doch damit nicht genug: Eine Hofolympiade sorgte für reichlich Gelächter und sportlichen Ehrgeiz. Besonders das Humpenstemmen erwies sich als wahre Herausforderung, bei der einige 
kläglich scheiterten – sehr zur Freude der Zuschauer. Das Freibier, das grosszügig ausgeschenkt wurde, fand reissenden Absatz und erwies sich als äusserst süffig.

Nach einer erholsamen Nacht in Stein am Rhein ging es am Sonntag weiter zum Rheinfall, wo die beeindruckenden Wassermassen bestaunt wurden. Den krönenden Abschluss bildete eine Runde Fussballgolf, bei der noch einmal alle sportlichen Talente gefragt waren.

Mit vielen schönen Erinnerungen und einem Lächeln im Gesicht kehrte die Mannschaft schliesslich nach Mollis zurück. Ein grosses Dankeschön geht an die Organisatoren, die dieses unvergessliche Wochenende möglich gemacht haben. Prost und bis zum nächsten Jahr!